Produkte - Hochleistungs-Flachriemen - Bauform der Riemenscheiben
   
     

Um ein seitliches Ablaufen des Riemens von der Scheibe zu verhindern, ist mindestens eine Scheibe, in der Regel die größere Riemenscheibe ballig ausgeführt. Bei Antrieben mit im Durchmesser geringen Unterschieden der Riemenscheiben oder auch Riemenscheiben mit senkrechten Achsen, oder Antrieben mit halb gekreuzten Riemen wird empfohlen, beide Riemenscheiben ballig auszuführen, wobei der Wert h evtl. auf die Hälfte reduziert werden kann. Bei Antrieben mit mehreren Riemenscheiben sind nur die Riemenscheiben ballig auszuführen, die dem Riemen die gleiche Verwölbung bieten. Für die Lebensdauer des Riemens ist es wichtig und grundlegend, daß die Wölbung gleichmäßig ausgeführt ist, wie in den nachstehenden Bildern aufgezeigt. Die Wölbung darf nicht kantig oder kegelig sein. Empfohlene Materialien: Grauguß oder Stahl mit glatter Oberfläche.
Die Bogenhöhe h ist abhängig vom Scheibendurchmesser "D" bis 400 mm (siehe Tab. 1). Für "D" >= 400 mm ist "h" sowohl vom Durchmesser "D" als auch von der Breite "b" der Riemenscheibe abhängig (siehe Tab. 2). In der Regel ist die Riemenscheibe ca. 20 mm breiter als der Riemen. In Sonderfällen kann dieses Maß auf 10 mm verringert werden.

1) Bogenhöhen für Riemenscheiben mit Durchmesser D von 40 bis 350 mm.
Die Werte der Bogenhöhe h in Abhängigkeit vom Durchmesser D sind in der folgenden Tabelle angegeben (ISO R 22 / DIN 111):

Tabelle 1
Durchmesser D [mm]
Bogenhöhe h max. [mm]
von 40 bis 112
0,3
125 und 140
0,4
160 und 180
0,5
200 und 224
0,6
250 und 280
0,8
315 und 355
1

2) Bogenhöhen für Riemenscheiben mit Durchmesser D von 400 bis 2000 mm.
Die Werte der Bogenhöhe h in Abhängigkeit vom Durchmesser D und von der Breite b sind in der folgenden Tabelle angegeben (ISO R 22 / DIN 111):

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